Cover Beethoven

Alessandra Comini: Beethoven. Zur Geburt eines Mythos, übersetzt von Pia Viktoria Pausch, Wien: Hollitzer Verlag, 2020, 576 S., 17 x 24 cm, Deutsch, Hardcover

ISBN 978-3-99012-615-8 (hbk) € 65,00
ISBN 978-3-99012-633-2 (pdf) € 64,99

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Alessandra Comini , Pia Viktoria Pausch

Beethoven

Zur Geburt eines Mythos

Wie haben die Zeitgenossen Ludwig van Beethoven erlebt? Wie entstand aus Verehrung und Missverstehen das „titanische“ Beethoven-Bild der Romantik? Die Spurensuche in Bild, Wort und Skulptur führt über die legendäre Wiener Apotheose Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.

Buchpräsentation: Beethoven. Zur Geburt eines Mythos

Pia Viktoria Pausch (Übersetzerin) über den Mythos Beethoven (WDR 3 TonArt)

„Die US-amerikanische Kunsthistorikerin Alessandra Comini untersucht das «Phänomen» Beethoven
insbesondere in Bezug auf die Wirkung, die seine Werke und, mehr noch, ihr Schöpfer selbst, auf die
Nachwelt ausübten. Damit offenbart Comini, wie eine Mythopoese funktioniert, so sie einmal gesetzten
Impulsen folgt. Und wie ein Mythos sich festsetzen kann im kulturellen Gedächtnis. […]
Alessandra Comini absolviert mit dem Leser eine Tour d’Horizon durch die ikonografische Landschaft,
die sich im Fall Beethovens vor der Welt ausbreitet.“
Opernwelt April 2021, "Buch des Monats", Jürgen Otten

 

INHALT

Vorwort

Zum Geleit

1. EINFÜHRUNG: MYTHENBILDUNG - EIN KULTURELLES PHÄNOMEN

„Beethoven – was liegt in diesem Wort!“
Biographien, Konversationshefte, Briefe
Anekdoten und erinnerte Geschichte
Von der Musikkritik zur Literatur
 

2. AUGENZEUGENBERICHTE UND ZEITGENOSSEN

Ein Tag mit Beethoven
Ein Knopf in seinem Nachtgewand
Kopfabschneider und Lebendmaske
„Dann will ich in Gottes Namen für ihn sitzen“
Nulla dies sine lineae
Das letzte Ölporträt
 

3. „EIN KÜNSTLER WAR ER, ABER AUCH EIN MENSCH“

„Wie unrecht tut ihr mir …“
Eine von Hoffmanns fantastischen Figuren
Vom Stadtspaziergang zum Landleben
Diskussionen im Orchestergraben
Rezensenten und Reiseschriftsteller
Falsche und echte Briefe
 

4. DER INTERPRETIERTE BEETHOVEN: MEISTER ÜBER ALLEN MEISTERN

Franz Schubert
Louis Spohr
Niccolò Paganini
Felix Mendelssohn
Ignaz Moscheles
Robert Schumann
Clara Wieck Schumann
Franz Liszt
Luigi Cherubini und Frédéric Chopin
Hector Berlioz
Richard Wagner
Johannes Brahms
 

5. DER MONUMENTALE BEETHOVEN

Bonn 1845 – Das erste Beethoven-Fest
Illustre Gäste in der ersten Bonner Beethoven-Halle
Sir George Smart und sein viktorianisches Tagebuch
Abstecher nach Paris – Je suis Bacchus
Wien 1880 – ein Platz an der Ringstraße
Die Enthüllung des Wiener Beethoven-Denkmals
 

6. DER WIENER BEETHOVEN DES JAHRES 1902: APOTHEOSE UND ERLÖSUNG

Das geistige Umfeld: Deutschtum und Antisemitismus
Gustav Mahler und seine Götter
Gustav Klimt und sein Beethovenfries
Max Klingers marmorner Beethoven und das Ich
Ein Thron für den Zeus der Musik
„Ahnest du den Schöpfer, Welt?“
 

7. DER GLOBALE BEETHOVEN

Die Neunte in China und Japan
Eine Polonaise für die deutsche Zarin
Australiens Lieblingskomponist
El Himno a la Alegría
Von Charleston ins Weltall
V für Victory
Der Finger Gottes
Von „Beethon“ zur verletzten Gestalt
 

Anmerkungen

Bibliographie

Index