TAGBAU
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Jeden Tag Cowboy. Viktor Rogy. Der Kunstrebell vom Wörthersee

Wolfgang Koch, Wien: Hollitzer Verlag, 2020, 556 Seiten, 14,5 x 22,2 cm, Deutsch, Klappenbroschur, mit zahlreichen farbigen Abbildungen

ISBN 978-3-99012-818-3 (pbk) € 40,00

ISBN 978-3-99012-819-0 (pdf) € 39,99


Bewunderungskünstler, Lehmstecher Gottes, Verachtungsvirtuose - der Auftritt von Viktor Rogy (1924-2004) markiert einen einsamen Höhepunkt in der österreichischen Nachkriegskunst. Der Dichter, Bildhauer, Tänzer, Designer, Konzeptkünstler und Aktionist war nicht von dieser Welt; er lebte in Villach, Klagenfurt (im Gartenhaus Maria Lassnigs), Wien und Paris in seinem eigenen Universum.

 

Rogy war ein Extremist im Rausch der Selbstvergeistigung und des Niedermachens, religiös durchgeknallt und provokativ, Ruhe und Impertinenz in einer Person. Nie hat jemand den monomanen Hosenträgerträger wirklich verstanden, keine Beschreibung ist dem Extrempolemiker angemessen, keine Interpretation fängt die wahren Absichten dieses Anti-Genies ein.

Rogy rutscht wie Sand durch die Finger.

 

Inhalt

Abkürzungen

 

Nomenklatur

 

Vorwort

 

Dank


Erstes Kapitel

DER GLORREICHE TEXASREITER / 1924–34

 

Zweites Kapitel

DER SIMULANT IN DER PFANNE / 1934–45

 

Drittes Kapitel

ZWEI COLTS IN DER RUE DE LA GLACIÈRE / 1945–62

 

Abbildungsteil I

Abbildungsnachweis I

 

Viertes Kapitel

DICKE LUFT AUF DEN HERRENSITZEN / 1960–74

 

Fünftes Kapitel

DAS BLEIGERICHT AM LENDKANAL / 1974–82

 

Abbildungsteil II

Abbildungsnachweis II

 

Sechstes Kapitel

ROTE LASCHE MIT ZÜNDSCHNUR / 1982–95

 

Siebentes Kapitel

DER TOTENGRÄBER WARTET SCHON / 1995–2004

 

Letztes Kapitel

NACHLEBEN FÜR EIN HALLELUJA

 

Interviewpartner*innen { }

Primäre Textquellen ( )

Sekundäre Textquellen ( )

Archivquellen [ ]

Filmographie

Einzelausstellungen

Gemeinschaftsausstellungen

 

 

 

 

"Im Klappentext wird zwar behauptet, dass 'Der Kunstrebell vom Wörthersee', so der Untertitel des 550-Seiten-Bandes über Viktor Rogy, wie Sand durch die Finger rutsche. Doch dank des Autors von 'Jeden Tag Cowoby', dem Wiener Publizisten und Historiker Wolfgang Koch, wird dieser österreichische Extremist, 2004 gestorben, derart gegenwärtig, dass man ihn als Leser sehen und spüren kann. Koch, der vor Jahren im Hollitzer Verlag in Wien auch schon ein vielbeachtetes Buch über Hermann Nitsch veröffentlicht hat, ist es einmal mehr gelungen, höchste Anschaulichkeit aufkommen zu lassen - und alles zu tun, dass der einst häufig Unverstandene verstanden wird. Dass dieser vom Gesamtkunstwerk-Künstler in die Welt gesetzte Rogyismus dennoch kantig bleibt, versteht sich, weil Koch, bescheiden, zu den Autoren gehört, die sich nicht selbst, sondern die zu betrachtenden Persönlichkeiten feiern. Ein Verdienst ist es auch, dass Viktor Rogy hier aus dem Klischee des Kärntner Originals befreit und dank unzähliger Recherche-Fragmente neu und ernsthaft verortet wird."

Karlheinz Schmid, Informationsdienst KUNST, 05.11.2020

 

 

Preis: € 40,00 


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