Cover Petronica

Tom F. Lange: Petronica. Die ganze Welt treibt Schauspiel, Wien: Hollitzer Verlag, 2021, 700 S., 13,8 x 21,7 cm, Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-99012-891-6 (hbk) € 28,00
ISBN 978-3-99012-892-3 (epub) € 19,99

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Tom F. Lange

Petronica

Die ganze Welt treibt Schauspiel

INHALT

Die ganze Welt treibt Schauspiel – das spätere Motto des Globe Theatre Shakespeares stammt, so will es die Überlieferung, vom antiken römischen Dichter Petronius. Eine ungesicherte Annahme – wie so oft bei Petronius. Fakten über ihn sind kaum zu finden, Legenden überall: Aristokrat, Spötter, Höfling Neros, von unübertrefflichem Geschmack … Geblieben sind, als Treibgut aus der Antike, die Satyrica, ein Schelmenroman in Fragmenten. Die Trümmer genügten, um Menschen über Jahrhunderte hinweg zu inspirieren: Voltaire, Nietzsche, Oscar Wilde, Fellini etc. Die Petronica greifen den Geist der Satyrica auf und führen ihn weiter. Wie lebte es sich, wie starb es sich – als Sklave, als Bürger oder als Aristokrat? Es ist eine Zeit der Wahnhaften und Blender, der Protzer, der Spinner, der Wüstlinge und Pädophilen – dazwischen der Ritter Petronius, der sich lange weigert, mit den Narren verrückt zu sein.

 

Tom F. Lange im Interview mit Herbert Gnauer, Radio Dispositiv (18.10.2021)

„Mit Ironie, Witz und großem Verständnis führt er das Werk des Petronius quasi
weiter und lässt eine der turbulentesten Epochen des Altertums erstehen, geprägt
von Gestalten wie Caligula und Nero. Doch nicht nur, denn auch den Bogen
in die Gegenwart bleibt Tom F. Lange durchaus nicht schuldig.“
Herbert Gnauer, Radio Dispositiv (18.10.2021)

„Das ganze Leben ist Satire. [...] Was daran jedoch bemerkenswert ist,
ist die Frage nach der Bedeutung der Satire. Dazu hat Tom F. Lange
ein ausführliches, amüsantes und tiefgründiges Buch geschrieben.“
Vatican News / Mario Galgano, 04.09.2021

„Geschrieben ist das alles so geistreich, spitzfindig und ebenso deftig wie von
filigraner sprachmächtiger Satire. Doch es sei gewarnt: dieser Roman, der in so
einzigartiger Weise den Petronius imitiert, ist ein ebenso geistsprühendes wie
schwer zu entwirrendes literarisches Schwergewicht.“
www.buchrezensionen-online.de/fbel.htm / Wolfgang A. Niemann, August 2021

„Diese „Petronica“ sind, so scheint es manchmal, gar nicht für uns geschrieben.
Aber genau deshalb müssen wir sie unbedingt lesen!“
Frankfurter Allgemeine Zeitung / Simon Strauß, 22.05.2021